

Aber es gibt ja noch den Ostersonntag. Nach einem gemütlichen Klosterfrühstück packten wir unsere Sachen zusammen, räumten die Zimmer auf, kauften noch Zitronenmarmelade und machten uns auf den Weg zu einer Flußfahrt in der Nähe des Klosters.
In dem Dorf angekommen, wo unsere Fahrt auf dem Nyong-Fluß losgehen soll, wird erst einmal über den Preis der zwei Boote diskutiert und auch über das anschließende Mittagessen mit frischem Fisch, gebratenen Bananen, Avocadosalat und kalten Getränken. Und dann geht es los. In zwei selbstgemachten Holzbooten à là Marke "ausgehölter Baumstamm, in den zwei Klappstühle installiert wurden, ging es los. Unser Ruderer konnte uns viel über die Gegend erzählen, über freilebende Gorillas und Waldantilopen, die Vogelwelt und das Leben der Menschen in dem kleinen Dorf. Die Piroge (also unser Boot) dient in dieser Region als Verkehrs- und Transportmittel.

Nach etwa 30 Minuten legten wir an, um eine kleine Wanderung zu machen und einen über 1700 Jahre alten Baum zu besuchen. Auf dem Weg dort hin fanden wir essbare Pilze. Manu hielt mitten auf einer Ameisenbehausung und merkte dies kurze Zeit später. Die großen (riesiegen) schwarzen Waldameisen kniffen ihn kräftig mit ihren Zangen in die Beine (er hatte eine kurze Hose :) ). Also gab es noch eine Pause, damit er sich von diesen enormen Ameisen (gibts auch in Norge) befreien konnte. Und weiter ging es zu dem Baum...
Nach einer Baumbesichtigung und -bestaunung ging es zurück zu den Booten und Richtung Mittagessen. Auf dem Boot merkte ich, dass sich in meinen Jeans einige ungewollte Bewohner befanden... Riesenameisen mit Riesenzangen... Oh nein, und ich durfte nicht wackeln, weil schmales Boot auf dem Wasser... Also was tun? Zurückkneifen... Hab ich zumindest versucht. Denn aufstampfen, dass diese Wesen meine Hosenbeine veließen, ging auch nicht. Aber ich muss gestehen, ich bin beeindruckt, wie hartnäckig diese kleinen Wesen sind! Ich habe den Rückweg bis zum Mittagessen gebraucht, um 4 Ameisen aus meinem linken Hosenbein herauszubefördern, die mich die ganze Zeit zwickten.

Beim Mittagessen in dem kleinen Restaurant mit Blick auf den Nyong-Fluß fiel dann eine 5. Ameise aus meinem T-Shirt-Ärmel :( Danach hab ich keine mehr gefunden.

Das Mittagessen (es gab übrigens Karpfen) war der Abschluss unseres Osterwochenendes. Danach ging es Heimwärts Richtung Yaoundé. Kurz vor Yaoundé brach dann unsere Auspuffrohr durch. Das machte unsern Toyota Landrover dann geräuschemässig eher zu einem Porsche :D Wie sollte es auch anders sein, wir wollten eine Abkürzung nehmen und brauchten das doppelte an Zeit. UND wir mussten viele Steigungen hoch, sehr zum Leidwesen unserer und auch aller anderer Ohren... Diesmal fielen wir nicht nur wegen der Hautfarbe, sondern auch wegen dem Lärm unseres Autos auf. Aber wir kamen dann am späten Nachmittag doch heil zu Hause an.
(Und das Auto wurde direkt am letzten Montag repariert...)
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| Im September/Oktober stehen die Wurzeln im Wasser!!! |
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| Pilze finden :) |
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| Ich weiß, das Bild ist nicht gut. Aber der schwarze lange Strich da, das ist die Ameise :) |
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| Manu geht baden... |
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| während wir auf Marjo und Christophe warten... |
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| die etwas länger gebraucht haben, da Christophe das Ruder übernommen hat :D |
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| Schmetterlinge en masse... |
So, dass war unser Osterwochenende. Lasst es euch gut gehen, bis bald.
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