Dienstag, 17. Mai 2011

Die ersten Tage in Kamerun :) (Rückblick - bekannt als Kamerun 1 - Email)

Sorry, that i didnt have time for translation. Desculpa que eu nao tive tempo por traducaon. Beklager jeg hadde ikke tid for aa oversette... www.google.com (translator)

Guten Morgen ihr Lieben,

Die zweite Nacht in Yaounde ist gut ueberstanden. Ich bin am Freitag fast wie geplant um 16.35 Uhr Ortszeit (also hier) gelandet. Im Flieger von Bruessel nach Yaounde hatte ich einen Platz fuer mich, die Maschine war fuer europaeische Verhaeltnisse nicht voll.
Am Flughafen wartete dann jemand vom Gesundheitsamt, um zu kontrollieren, ob wir alle unsere Gelbfieberimpfung hatten. Aber von wegen Englisch als zweite Amtssprache, dies scheint zumindest nicht fuer Gesundheitsbehoerde, Polizei und Sicherheitspersonal, Taxifahrer, Servicekraefte, Marktfrauen oder sonstige hier zu gelten ;) Nun ja, ein Grund mehr, so schnell wie moeglich franzoesisch zu lernen...
Nach der Frau von der Gesundheitsbehoerde kam dann der Sicherheitsmann und die  Polzeikontrolle (Grund der Einreise, Visum; etc,). Nachdem das alles erfolgreich und ohne langen Aufenthalt, vermutlich bedingt durch sprachliche Schwierigkeiten ;) geklappt hatte, fehlte nur noch das Gepaeck. Also Gepackwagen schnappen und... waaaaaaaarten... So nach und nach bekommen alle ihre Koffer... und ich warte... Es wird immer waermer, 29 Grad sind es bei der Landung... Und irgendwann, spaeter, taucht dann mein Gepaeck auf  Und ich kann mich auf den Weg machen, um endlich Manu zu treffen... Dachte ich  Aber erst einmal kam ja noch der Zoll inklusive einer weiteren Polizeikontrolle... Wieder Sprachschwierigkeiten, also einfach hoeflich laecheln... Und versuchen zu verstehen. Aber auch das scheint eine Wirkung zu haben. Ich konnte schneller durch als manch anderer der franzoesisch sprach ;)
ENDLICH... Manu wartete bereits auf mich. Und nicht nur Manu... Auch Massen an Koffertraegern und Taxifahrern. Aber zum Glueck hatte Manu seinen eigenene Taxifahrer dabei, Aubain... Ein junger, sehr hilfsbereiter Kameruner. Nachdem alles Gepaeck im uralten Toyota verstaut war, hiess es einsteigen und los ging es. Anschnallen??? Erster Fettnapf... Gab zwar den Gurt aber dann hoerte es auch auf 
Yaounde ist beeindruckend. Es roch nach Afrika  Wunderbare... Erinnerungen an Angola kamen auf, nur dass halt franzozisch gesprochen wird. Ja, Armut ist sichtbar. Aber nicht zu vergleichen mit Angola – auf den ersten Blick natuerlich nur...Aber es ist gruener hier, als ich es von Angola kenne. Und es wird lansgam dunkel auf dem Weg „nach Hause“...  Ich bekomme also einen ersten Eindruck von der Stadt. Manu und Aubain erklaeren, was es zu erklaeren gibt aus der Sicht eines „jungen“ (habe gerade erfahren, dass er aelter ist, als Manu, der erste Eindruck kann also taeuschen...) kamerunischen Taxifahrers und eines bereits seit zwei Monaten in Kamerun lebenden und arbeitenden franzoesischen Professeur de technologie...  Seeehr spannend!!!!!
UND noch spannender ist ein Kreisverkehr mit einer funktionierenden Ampel... UND nicht nur dass diese auch funktioniert, sie findet sogar Beachtung!!! Die Autos halten!!! Beeindruckend... Aber ich kenn eben nur ein bisschen Luanda/Angola...
Als wir dann nach einer guten halben Stunde Autofahrt in unsere Strasse einbiegen, hat die Daemmerung eingesetzt. Und der Himmel ist gefuellt mit UNGLAUBLICH (!) vielen Fledermauesen... UNGLAUBLICH... Und das jeden Abend (Nun ja, bisher zumindest)... Also Koffer auspacken und das neue Domizil beziehen  Und Laurent kennenlernen. Er ist unser Nachtwaechter... Ein offizieller, wie ich mir spaeter erklaeren lasse, also einer, der offiziell bei einer Sicherheitsfirma angestellt ist. Macht erst einmal einen netten Eindruck. Aber es ist schon ein bisschen seltsam, die ganze Nacht jemanden um das Haus schleichen zu haben ;)  Wahrscheinlich alles eine Frage der Gewoehnung. Genau so, wie das eingezauent sein, also nur bis zur Mauer schauen zu koennen. Und natuerlich in den Himmel. Und die Spitzen der benachbarten Bananen- oder Kokosgewaechse zu sehen. Und nicht zu vergessen, der Mangobau unserer Nachbarn. Er faellt besonders auch Nachts auf durch herabstuerzende Mangos... 
Nachdem also das Gepaeck in den Raeumen verstaut ist, zeigt Manu mir das Haus. Buero, zwei Schlafzimmer, 3 Baeder, riesen Wohnzimmer, Kueche, Speisekammer und Garten. Nett  Viele Ameisen, wenig kleinere Spinnen und natuerlich Eidechsen und Geckos...
Dann gibts Abendessen und Bier. Hmmm, bei den Temperaturen sehr angenehm. Danach gehts dann schon ins Bett. Es macht sich bemerkbar, dass ich um 3 Uhr aufgestanden bin und es in Stuttgart -2 Grad waren  Also Moskitonetz ausbreiten und den Geraueschen der Nacht lauschen. Und natuerlich auf ein bisschen Schlaf zu hoffen bei all dem Krach :D Zumindest bis 5 Uhr, bis Laurent beschliesst, dass es Zeit ist, die Terasse zu fegen und zu putzen. Denn er hat ja um 6 Uhr Feierabend 

So viel zum ersten Eindruck, zur Ankunft und zur ersten Nacht... Der erste Tag kommt spaeter, denn er war mindestens genau so ereignisreich, wie die Ankunft 
Jetzt gehen wir ein bisschen Yaounde anschauen... Mir geht es gut, keine Magenprobleme... Gruss auch von Manu, lasst es euch gut gehen. Und bis bald  Kerstin

FOTOS LATER...

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