Samstag, 11. August 2012

Kamerunische Freunde in Tübingen

Am Samstag (28.7.) haben wir uns zum Frühstück mit Tina, Axel und ihren beiden Jungs getroffen. Vielleicht erinnert ihr euch daran, dass die vier vor uns in unserem Haus in Yaoundé gelebt haben. Eine ganz wunderbare Familie. Und es war so schön, sie wieder zu treffen. Noah ist 5 und genießt sein Kindergartenleben. Leo ist 3 und als sie Yaoundé verließen, um nach Deutschland zurückzukehren, hat er kaum gesprochen. Wahrscheinlich konnte er sich nicht für eine Sprache entscheiden. Jetzt hört er gar nicht mehr auf, zu sprechen und das mit Tübinger Akzent, herrlich :)
 
 Als wir bei meiner Schwester in Münster waren, hab ich ein uraltes Kinderbuch von uns wieder gefunden. Es wurde 1978 von Misereo rausgebracht und heißt "Gimka und Golka". Axel, vielleicht kennst du es ja? Ich weiß nicht, ob es dieses Buch heute noch gibt. Aber falls ja, und ihr wollt mit euren Kindern ein Buch über Kinder in Kamerun lesen, dann kann ich es nur empfehlen. Es erzählt von zwei Mädchen, Gimka und Golka, die in einem kleinen kamerunischen Dorf an der Grenze zu Nigeria aufwachsen. Und um ehrlich zu sein, ich habe nicht den Eindruck, dass sich das Leben in den Dörfern dort bis heute groß verändert hat. Ein paar Vergleichsbilder findet ihr in meinen Artikeln über unsere Reise ins Alantikagebirge im Februar 2011. Wangaii, das Dorf in dem wir gestart sind, liegt gar nicht weit von Almé



Gerade habe ich gesehen, dass eine junge Deutsche einen Film über Gimka und Golka gemacht hat, 35 Jahre später: http://ajcnet.be/catalogue/index.php?page=F245&lang=en Finde ich großartig, denn ich hatte mit Manu schon überlegt, ob wir nicht nach Almé fahren und schauen, was aus den beiden geworden ist. Vielleicht machen wir das trotzdem noch - irgendwann...



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