Sonntag, 19. August 2012

Kindheit

Am Dienstag, 31.7 haben wir uns dann morgens auf den Weg nach Emsdetten zu meiner Mutter gemacht. Am frühen Nachmittag kamen wir dort an. Es war alles etwas Chaos, da meine Mutter am 4.8. umziehen sollte. Und da war schon eine ganze Menge in Kartons gepackt. Manu und ich haben auf einer riesigen Luftmatratze übernachtet.
Dienstagabend hatte ich einen Termin zum Nachimpfen gegen Tollwut. DANKE noch einmal an meinen Arzt, der mit mit Rat und Tat immer zur Seite steht!!! Ich hoffe, das Pfeffer-Tomaten-Brot hat geschmeckt und Sie genießen jetzt Ihren wohlverdienten Urlaub!
Mittwoch waren wir dann in Ochtrup. Das ist ein kleines Städtchen in der Nähe der holländischen Grenze. Dort in einer der drei Bauernschaften, genauer gesagt in der Wester, bin ich aufgewachsen. Und da das Anwesen meiner Großeltern zum Verkauf steht, sind wir noch einmal vorbeigefahren. Es ist gar nicht so einfach, einen Käufer zu finden, obwohl das Grundstück schon toll ist. Es ist ein großes Grundstück, 6000qm, eine alte Bauernschaftsschule. Aber 500 Meter Luftlinie wurde vor ein paar Jahren die A31 gebaut, die nicht nur den Grundstückspreis massiv reduziert hat, sondern auch die Käufer abschreckt. Dabei liegt das Anwesen im Drei-Länder-Eck und wirklich nicht schlecht. Und nachdem wir eine Weile in meinen Kindheitserinnerungen verbracht haben, sind wir ein kleines Stückchen weiter gefahren zu meiner Schulfreundin Babs. Wir haben uns seit Jahren nicht gesehen. Nach dem Abitur 1997 waren wir zusammen für 3 Monate in Brasilien und haben dort gemeinsam ein Praktikum absolviert. Dann haben sich unsere Wege getrennt. Und doch hat sich nach so vielen Jahren die Freundschaft zwischen uns nicht wirklich abgekühlt. Es war so schon, dich zu sehen, Babs. Sie ist übrigens bereits Mutter von zwei süssen Kindern. Und wir haben zusammen Abi gemacht.
Hier ein paar Eindrücke von dem Ort, an dem ich meine Kindheit verbracht habe:
ein Nebengebäude der Schule, das "Häuschen"
Das alte Schulgebäude, dort haben meine Großeltern im oberen Teil gewohnt, im unteren Teil hatten sie einige Jahre eine Näherei, in der Bettwäsche hergestellt wurde. Zum Schluß hatte mein Großvater im Wintergarten viel Kakteen und Blume.
Im Schuppen waren Werkstatt, Gartengeräte und Fahrräder untergebracht.
Der Teich ist leider etwas heruntergekommen. Zu Zeiten meiner Großeltern gab es hier große Karpfen.
Die Schule vom Teich aus gesehen.
Die Möglichkeit, auch draußen zu sitzen...
Über dem Eingang befand sich zu damaliger Zeit ein Hakenkreuz, geblieben ist Spruch "Wissen ist Macht, Können ist Großmacht", je nachdem in welche Zeit man es packt, auch nicht besser...
Das ehemalige Lehrerhaus, in dem ich groß geworden bin...
Im Hof viiiiiiel Platz zum Spielen
Die alten Klassenräume im Schulhaus.
Treppe zur Wohnung meiner Großeltern...
Blick aus der Wohnung meiner Großeltern in den Garten.

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