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| Flughafen Nsimalen Yaoundé |
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| Flughafengebühren bezahlt - los geht's |
Vom 22. Dezember bis 31. Dezember waren wir in Brazzaville, zu Besuch bei Familie Estienne. Louis war bereits zwei Mal bei uns in Yaoundé, als er das Bac an Manu's Schule korrigiert hat. Zur Familie gehören noch Soukeye (sein Frau), Cindy (19), Loic (17) und Alban Moussa (6). Und natürlich nicht zu vergessen Bella, der Schäferhundmischling.
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| Flughafen-Feuerwehr Douala |
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| Kinshasa by night |
Morgens um 6h20 Uhr holte Aubin uns zu Hause ab und brachte uns zum Flughafen. Fast pünktlich sind wir gestartet. Erster Zwischenstop war Douala. Der dauerte schon länger als geplant und wir mussten in der Maschine warten. Nach und nach kamen weitere Passagiere. Dann endlich ging es weiter Richtung Kinshasa. Das war ein neuer Plan, denn ursprünglich sollten wir nur Douala und danach Brazzaville anfliegen. Nun denn, Zwischenstop in Kinshasa (Demokratische Republik Kongo). Dort hatten wir zum einen länger als geplant Aufenthalt, zum anderen kein Handynetz, da Kameruns Mobilanbieter im Kongo nicht funktioniert. Eine junge Dame probte dann noch den Aufstand. Es war reiner Zufall, daß wir Kinshasa anflogen, denn den Tag vorher war dieser Flug annuliert worden. Viele der Zusteigenden waren entnervt, denn CamairCo, die Fluggesellschaft, ist nicht gerade die kommunikativste und informativste Airline. Die Aufstand probende Dame hatte beschlossen, in Kinshasa auszusteigen, denn dort lebt anscheinend ihre Mutter. Sie stieg auch aus, kam jedoch kurze Zeit später in Begleitung der Polizei und der Immigrationsbehörde wieder zurück zum Flieger. Sie hatte kein Visum für Kinshasa... Lange Diksussionen, Gezeter, Einsteigen, Aussteigen, Türen schließen und wieder öffnen... Letztendlich konnte sie dann doch dort bleiben und wir hatten enorme Verspätung...
Gegen zwei Uhr kamen wir dann am MayaMaya-Flughafen in Brazzaville an. Da Louis arbeitete, hat Soukeye uns abgeholt. Wir sind kurz zu ihrem Haus, haben gegessen und dann ging es direkt ins französische Kulturzentrum. Dort hat Louis eine Veranstaltung zu Stanley Kubrick's Film "Full Metal Jacket" gegeben, der Film wurde geschaut und es wurde diskutiert. Und natürlich gab es auch geschichtliche Infos, nicht anders zu erwarten bei einem Geschichts- und Erdkundelehrer :) War interessant. Danach sind wir im Mami Waters ein Bier trinken gefahren. Sehr nett dort, man hat Blick über den Kongo-Fluss zur anderen Seite nach Kinshasa.
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| Golfplatz Brazza mit Blick auf den Kongo-Fluss |
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| Golfplatz Brazza |
Am nächsten Tag waren wir den ganzen Morgen auf dem Golfplatz zu einem Turnier, an dem Louis teilgenommen hat. Der Golfplatz ist recht groß mit Blick über den Fluß. Und wir haben Bekanntschaft mit riesigen Netzen gemacht, die über die Mangobäume gespannt werden, um Fledermäuse zu fangen. Die werden dann auf dem Markt in Käfigen verkauft und wer mag, grillt sie dann, um sie zu verspeisen... Nachmittags haben wir einen Spaziergang gemacht. Das kann man prima in Brazzaville... Es ist dort viel ruhiger und die Menschen sind weniger aggressiv. Die Straßen sind wesentlich leerer und es gibt weniger Taxen, als bei uns. Die Taxen sind grün-weiß. Und wenn du ein Taxi nimmst, hast du es für dich allein und teilst es nicht mit 8 anderen... In Brazza ist noch Regenzeit, so dass es zwischendurch heftig geregnet hat. Und bei ihnen ist gerade auch Mangozeit, die bei uns schon längst vorbei ist.
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| Die Mannschaften sind bereit - los geht's... |
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| Netz zum Fledermäuse fangen |
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| Der Fluss Kongo |
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