Die letzte Woche war etwas turbulent.
Momentan folgt hier ein heftiges Gewitter dem anderen. Sehr zum Leidwesen der Stromversorgung. Diese unterlag Ende letzter Woche so heftigen Schwankungen, daß sie die Trafos der Laptops und 7 Hallogenleuchten haben durchbrennen lassen. Danach fiel dann das Internet aus. Das nervt mich gerade besonders, da ich mich mit der Hausarbeit für mein Nachhaltigkeitsstudium beschäftigen wollte und keine Literatur habe ohne Internet... Nun ja, seit 5 Minuten ist es wieder da...
Letzten Freitag, 20. Mai, war Nationalfeiertag. Es gab eine große Parade, allerdings ohne Nation. Nur wer Billets gekauft hatte, durfte auf der Bühne platznehmen. Alle anderen (das will sagen, der Großteil der Bevölkerung) konnte einen Blick aus der Ferne erhaschen.
Ich bin nicht zur Parade gegangen, weil mich dieses Land gerade ziemlich durcheinander bringt. Aber Manu war dort. Auch er durfte nur aus der Ferne zuschauen. Der Präsident hat alles aus der Nähe beobachtet, ok, war ja auch sein Militär, seine Polizei und seine Schutztruppe.
Eigentlich wäre dies ein ideales Wochenende gewesen, um wegzufahren. Aber außer Kribi (wo fast alle hingefahren sind) gibt es in der Nähe von Yaoundé nicht wirklich was für ein Kurzwochenende. Also haben wir dieses zu Hause verbracht, mit viel lesen, viel schlafen, viel nichts tun.
Gestern abend waren wir essen: in "La Terasse". Die machen Pizza, richtig lecker. Und Calzone :) Hmmmm. Diese Wochenende war somit recht unspektakulär aber sehr erholsam.
Hoffe, es geht euch allen gut! Passt auf euch auf, bis bald...
klingt ja alles klasse; werde in 4 Wochen auch nach yaoundé aufbrechen und bin schon sehr auf Menschen, Getier, Stromversorgung und Co gespannt!;)
AntwortenLöschenHei Betty, wenn du Infos, Rat, etc. brauchst, meld dich :) Auch wenn ich in einer Woche für zwei Monate nach Europa fliege... bin über Internet erreichbar und Ende August wieder da :)
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