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| Mittagspause irgendwo bei 40 Grad im Schatten |
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| Mittagspause Teil 2 |

Von Ngaoundéré aus machten wir uns gegen 7h30 auf den Weg zum Nationalpark Bouba Ndjidda. Die Strecke dorthin ist gesäumt von Baumwollbergen. Die Landschaft wechselt zwischen Halb-Wüste und Savanne. Irgendwo im Nirgendwo legen wir eine Pause ein, es gibt
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| Pavian unterwegs |
Mittagessen, chinesische Nudeln und Brot, dazu Wasser, was im Auto aufgehitzt wurde... Keine Menschenseele weit und breit, ganz selten ein Auto, dass vorbei kommt. Lediglich drei Moto-Taxen. Eines hält, um sich zu erkundigen, ob alles in Ordnung ist oder wir eine Panne haben. Es ist alles in Ordnung, es ist einfach nur heiß...
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| Baumwollberg | | | |
Wir fuhren bis nach Koum, dort befindet sich der offizielle Eingang zu diesem Nationalpark. Dort wird die erste Gebühr entrichtet, um überhaupt in den Park zu kommen. Dann liegen noch etwas über 30 Kilometer vor uns, bis wir zum Campement kommen. Es werden unsere teuersten zwei Nächte dieser Reise. Denn leider gibt es keine andere Möglichkeit, als dieses Campement, Zelten ist untersagt, was ich im Nachhinein nicht ganz so schlimm finde. Denn des Nachts kommen unter anderem die Löwen bis ins Campement.
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| unterwegs... |
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| unterwegs... |
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| ein typisches Dorf am Wegesrand |
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| Ausruhen im Schatten... |
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| auch wenn wir kaum eine Menschenseele treffen, so gibt es doch Verkehrsschilder hier - es hat eben fast alles seine Ordnung... |
Bevor wir uns überhaupt auf die Reise machtern, erreichte uns die Nachricht, dass im Bouba-Ndjidda-Nationalapark mehrere hundert Elefanten von Wilderern aus dem Tschad und dem Sudan des Elfenbeins wegen getötet wurden. Ob wir überhaupt Elefanten zu Gesicht bekommen werden? Die ersten Tiere, die uns begegnen, sind Zebus. Ich weiß, aus europäischer Sicht sind das schon "exotische" Tiere, hier im Norden Kameruns sind sie alltäglich. Der Park verfügt über eine Fläche von 220.000 Hektar. Er liegt an den Ufern des Flusses Mayo Lidi und seine Grenzen erstrecken sich im Norden hin bis zum Tschad. Vor einigen Jahren gab es hier noch Nashörner, mittlerweile nicht mehr. Statt dessen gibt es jedoch noch zahlreiche Antilopen: Impalas, Pferdeantilope (Hyppotragus), Kronenducker, die Leierantilope (Damaliscus), Bubal und Cob de buffon und noch viele mehr. Außerdem begegnet uns die erste Giraffe kurz vor dem Campement. Auf dem Weg zum Park (also noch außerhalb des Parks, in der Jagdzone) sahen wir Gruppen von Pavianen begegnet, die sich teilweise recht nah bei menschlichen Siedlungen aufhielten. Büffel und Raubvögel gibt es im Park auch.
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| Das "Tor zum Park" |
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| Zebus... |
Am späten Nachmittag kamen wir endlich nach einer holprigen Fahrt im Campement an. Wir bezogen unsere Zimmer und machten uns auf die erste Tour durch den Park mit unserem Guide Ayatu. Mit ihm verbrachten wir auch den kommenden Tag im Park. Elefanten sahen wir tatsächlich nicht. Sie ändern durch Gewalterfahrungen, die sie machen, ihre Gewohnheiten. Als wir aber auf einer Piste nach Löwen und Elefanten suchen, steigt uns plötzlich ein süßlicher Geruch in die Nase. Und wir wissen direkt, was er bedeutet: "Tod". Und

richtig. Wir fahren an einem toten Elefanten vorbei. Es ist schockierend, da liegt ein enormer Fleischberg regungslos auf der Seite, hingerichtet wegen seiner Zähne, regelrecht abgeschlachtet und einfach liegen gelassen. Von diesem Tier könnten ich weiß nicht wieviele Menschen ernährt werden. Die Stimmung im Auto sinkt für einige Zeit. Der Geruch des Todes klebt in der Nase, in den Poren und wir haben das Gefühl, ihn kilometerweit mit uns zu tragen.
http://www.nationalemancipe.info/2012/03/cameroun-nouveau-massacre-delephants.html
http://wwf.panda.org/wwf_news/?203763
http://www.cameroon-info.net/stories/0,32245,@,braconnage-bouba-ndjida-dix-autres-elephants-tues-hier.html
http://www.rfi.fr/afrique/20120220-massacre-elephants-le-nord-cameroun-moins-200-betes-tuees
Diese Welt ist einfach ungerecht und grausam - egal ob gegenüber Mensch oder Tier...
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| Unterwegs... |
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| Piste im Park |
Bevor wir an diesem Abend ins Campement zurückkehren, begegnen wir einem alten Löwen. Langsam schleicht er am Straßenrand entlang, schaut uns mit großen Augen an, zeigt werder Angst, noch Interesse. Im Gegenteil, er wirkt eher ein wenig gelangweilt. Unsere Versuche, gute Fotos zu machen, schlagen auf Grund des Lichtmangels fehl. Wir irritieren lediglich den Löwen mit unseren Blitzlichtern. Wenn wir auch keine Büffel oder Elefanten gesehen haben, so doch wenigstens einen Löwen und drei Giraffe - neben all den großen und kleinen Antilopen und Affen. Das ist doch was, oder?
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| Piste im Park |
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| Brücke im Park - Teil 1 |
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| Brücke im Park - Teil 2 |
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| Das Campement |
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| unser Zimmer im Campement |
Im Campement angekommen, es ist bereits dunkel und unser Auto hat einen kleinen Defekt, das Licht funktioniert nicht mehr, beschließen wir zum Abschluß mit Ayatu noch gemeinsam etwas zu trinken. Da steigt uns dieser süßliche Todesgeruch wieder in die Nase, im Campement. Und wir können ihm nicht aus dem Weg gehen. Ich erinnere mich, als ich mit Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten gearbeitet habe und zu dieser Zeit (zwischen 2000 und 2002) in Angola war, da hing dieser Geruch nach Tod und Verwesung über der Hauptstadt Luanda. Viele der Kinder, die wir mit nach Deutschland zur medizinischen Behandlung genommen haben, trugen diese Geruch mit sich (wer mehr über die internationale Hilfsorganisation wissen will:
http://www.friedensdorf.de/). Wir fragen Ayatu, warum der Geruch über dem Campement hängt, wo der tote Elefant doch ein gutes Stück entfernt liegt. Etwas verschämt erzählt er, dass die Männer, die als Guides im Campement arbeiten, Fleisch von dem Kadaver geholt hätten, denn sie bekommen wenig Fleisch und sind froh über alles, was sie essen können. Für mich eine eher abstoßende Vorstellung, für die Menschen hier jedoch einfach nur Nahrung...
An diesem Abend geht es früh ins Bett, denn morgen wollen wir früh weiter Richtung Lake Lagdo.
Et voilà, die Tiere:
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| Warzenschwein-Mama mit zwei Kleinen |
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| Ich kann ja nicht sagen, dass es schöne Tiere sind - aber witzig und flink :) |
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| seht ihr sie, die Augen des Löwen??? |
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| Ja, kaum zu sehen - aber da geht er seines Weges :) |
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| Bubal |
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| Bubal |
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| Seht ihr es? Ein "Tu m'as pas vu" :) |
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| Adler |
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| Cob Defassa |
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| Guibe Arnache |
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| Bubals |
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| Seht ihr sie??? |
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| Richtig, die Giraffe... |
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| Cob de buffon |
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| Abendsonne |
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| Hyppotrague - wunderschönes Tier |
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| Les Pintades |
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