Unsere Reise geht los am 18. Februar 2012. Nachdem ich noch meinen Kinderdeutschkurs hinter mich gebracht habe, holen Yann und Manu mich um 12Uhr15 am Goethe Institut ab und los geht unser Abenteuer. Und zwar schon in Yaoundé, denn da müssen wir erst einmal den richtigen Weg raus finden. Wir wollen so viel, wie möglich ausprobieren. Es dauert fast eine ganze Stunde bis wir endlich aus Yaoundé raus sind.
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| na, ist das ein Überwurf??? :) |
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| das Hotel im Morgengrauen... |
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| los geht's... |
Die Strecke nach Bertoua (
https://de.wikipedia.org/wiki/Bertoua) ist verglichen mit allem, was uns später noch erwartet, eher harmlos. Gegen 17Uhr30 kommen wir in Bertoua an und suchen uns ein einfaches Hotel. Dies ist bald gefunden, Bertoua ist ja nun mal nicht ganz so groß. Im Innern erinnert das Hotel eher an ein Krankenhaus, alles wirkt weiß und steril. In unserem Zimmer, mit Ausgang zu einer riesigen Balkon-Terasse, sticht erst einmal eine "besondere" Überwurfdecke ins Auge (macht euch selbst ein Bild... diese Decken sind hier wirklich im ganzen Land zu finden!!!). Auf der Terasse gönnen wir uns ein erstes kühles Bierchen. Danach suchen wir uns in der Stadt ein Restaurant, ziemlich modern und es gibt Pommes und Hamburger. Gar nicht sooo schlecht :)
Die Nacht erweist sich als warm und mückenreich. Natürlich gibt es kein Moskitonetz. Dafür aber eine laut brummende Klimaanlage, bei der sich glücklicherweise auch ein Ventilator einstellen lässt, so dass wir uns nicht direkt in der ersten Nacht verkühlen.
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| warmes Choco-Croissannt |
Morgens um 6Uhr geht es nach einer kühlen Dusche Richtung Ngaoundéré. Das ist alles noch vertrautes Terrain, da wir dort ja bereits im letzten Jahr waren, als wir das Atlantikagebirge bereist haben. Zum Frühstück gibt es warme Riesen-Choco-Croissants, hmmmmmm :)
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| Asphalt zu Beginn... |
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| wir waren nicht allein unterwegs... |
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| Richtung Ngaoundéré... |
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| ein Haus im Nirgendwo |
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| erster Staub... |
Die Strecke ist schon etwas spannender. Nach einer angenehmen Asphaltstrecke erreichten wir bald den schwierigeren Streckenteil, eine Straße in Arbeit. Und ich habe zum ersten Mal das Steuer übernommen ;) Gar nicht so einfach, so eine Piste... Mittags hielten wir in einem kleinen Dorf, da wir trotz des Croissant doch irgendwann hungrig wurden. Ein kleines Restaurant mit lächelnden Menschen wurde gewählt. Und auf den
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auch auf Manu's Tshirt Staub...
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Tisch kamen Buschratte in Tomaten-Zwiebel-Öl-Soße und Brot... Ich hab ja erst nicht geglaubt, dass es wirklich Ratte ist, was wir da gegessen haben. Am Ende unserer Reise habe ich dann das Tier in ganz (allerdings auch schon tot) gesehen... Das Fleisch war echt lecker, leicht geräuchert. Aber die Haut war für mich nicht zu schaffen: in der Farbe gräulich, vom reinen Ansehen eher glibberig-wabbelig. Aber letztendlich doch stabil. Im Großen und Ganzen muss ich gestehen, dass ich mich auf ein
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Eindrücke von der Strecke...
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| Unterwegs... |
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| Straße im Bau... |
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paar Bissen Fleisch und das Brot mit Soße beschränkt habe... Hat aber auch gereicht. Gegen 13 Uhr ging es dann weiter Richtung Ngaoundéré. Am frühen Nachmittag machten wir dann noch einen kurzen Abstecher zu Fuß zu den Vina-Wasserfällen. Yann genehmigte sich ein erstes Bad und wir wuschen den ersten Staub von Gesichtern, Armen und Füßen. Nach unserer Ankunft gegen 16Uhr30 bei den Schwestern in Ngaoundéré (
https://de.wikipedia.org/wiki/Ngaound%C3%A9r%C3%A9) (Maison d'acceuil - sehr zu empfehlen), genehmigten wir uns direkt eine kühle Dusche. Yann ging eine Runde joggen. Zum Abendessen ging es in den "Schnellimbiss" La Concorde, nachdem wir in einer Bar zuvor ein Bier zu den Klängen von Celine Dion getrunken hatten. Bier gibt es dort nämlich nur in Bars, wo man allerdings nichts zu Essen bekommt. Und in dem Restaurant gibt es kein Bier, da es von Moslems unterhalten wird. Nach Reis mit Hackfleisch ging es zurück zu den Schwestern und ab ins Bett, denn am nächsten Tag stand wieder eine längere Etappe auf dem Programm.
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| Straße im Bau... |
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| und hier auch... |
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| und hier... |
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| das war mein erstes Stück Piste, was ICH gefahren bin :) |
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| und es wird fleißig gebaut... |
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| ja, auch Brücken werden gebaut... |
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| und manchmal ist alles ganz festgefahren... |
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| Häuser auf dem Weg in den Norden.... |
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| der Bus setzt zum Überholen an... |
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| verschwindet in der Staubwolke des LKW... |
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| und hat es dann doch irgendwie geschafft :) |
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| Brandrodung, die hellen Flecken sind vom Feuer verschont... |
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| Zebu-Transport... |
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| beeindruckende Landschaft nicht weit von Ngaoundéré... |
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| Vina-Wasserfälle... |
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| Yanns erstes Bad... (Suchbild ;)) |
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| und noch mehr Wasserfall... |
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| und aus der Totale ... |
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| Ngaoundéré |
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| erste Wäsche bei den Schwestern |
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| Maison d'acceuil... |
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| Ngaoundéré |
Fortsetzung folgt...
Meine liebe Kerstin , ich bin beeindruckt, auch von der Ratte. Und ich kann nachfühlen, wie meine weltoffene Stina Eindrücke aufnimmt und wunderbar in Worte umsetzt. Herzlichen Dank dafür!
AntwortenLöschenWenn es nicht die Realität sein kann, dann wenigstens in die zutreffendsten Worte gepackt :)
AntwortenLöschenHei aus Oslo!
AntwortenLöschenMein erster Besuch auf deinem blogg - ich gelobe Besserung :)
Danke für deine Mail. Hat sich einiges getan in Oslo. Nicht alles ist gut, aber das Meiste irgendwie schon. Werde mich am WE mal hinsetzen und dir ausführlich berichten. Sei lieb umärmelt...
...in Licht und Zuversicht ;)
Hi söta, besser spät als nie :) freu mich wirklich, von dir zu lesen! superstor klem fram meg til deg, vi sees/snakkes :)
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