Viel Neues gibt es hier auch gerade gar nicht. Ich habe heute meine Einsendearbeiten für das Fernstudium "Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit" nach Kaiserslautern geschickt. Jetzt steht nur noch die Themenfindung für eine Hausarbeit an und dann natürlich das Schreiben derselbigen. Am Montag kommt mein erster Test für das Fernstudium "Kinder lernen anders - Deutsch als Zweitsprache in der Grundschule". Ich bin gespannt, wenn er da ist, habe ich 15 Tage, um ihn zu bearbeiten.
Noch einen kurzen Vermerk zum "Müll-"Eintrag. Vorgestern brannte wieder ein Müllberg, diesmal jedoch etwas unkontrollierter. Das Ergebnis: eine brennende Palme... Nun ja...
| Das große Feuer ist die Palme (mit ein bißchen Phantasie ;) ) |
Oh mir fällt doch noch was ein: Am Sonntag waren wir im Stadion zu zwei Fußballspielen kamerunischer Mannschaften. Das Stadion an sich ist ja schon beeindruckend gebaut.
Aussenansicht des Stadions...
Wir, also Monsieur Jules (Taxifahrer), meine Wenigkeit (Schwester Esther beachte bitte die Jeans...), Christophe (Lehrer für Sport), Monsieur Boniface (Schreiner) und Manu (er macht das Foto)...
Damit auch jeder sofort erkennt, beim wem man zu Gast ist ;)
Die gegenüberliegende Seite des Stadions (also von unseren Sitzplätzen aus)...
... Blick nach rechts (man beachte die Architektur... wenn da das Stadion mal gefüllt ist und alle müssen schnell raus...)...
...und Blick nach links...
Die Frage ist immer, wie lange die Betondecke über einem hält. Es war eine tolle Stimmung. Beim ersten Spiel war eine Band aus dem Dorf der einen Mannschaft da und hat das ganze Spiel über Musik gemacht. Die Mannschaft heißt "Panthère du Ndé" - aus dem Dorf kommt auch Monsieur Jules...
Wir haben auf Steinstufen gesessen und die farbigen Fußballschuhe der Spieler (rosa überwiegend, aber auch gelb, grün und hellblau) bestaunt. Zwischendurch kam der ein oder andere Verkäufer mit seinem Supermarkt auf dem Kopf vorbei. Unglaublich, was Menschen so alles auf dem Kopf balancieren können! Und es gibt wirklich fast alles zu kaufen (zumindest zu Essen): belegte Baguettes, Ananas, Kola-Nüsse, Erdnüsse, Süßigkeiten, Zuckerrohr, Popcorn, was das Herz so eben begehrt.
Dieser Mann links im Bild verkauft Getränke, vor allem gekühlten Youghurt...
Beim zweiten Spiel waren die Tribünen ziemlich voll (Geschätzt über 10000 Menschen). Das Spiel vor wesentlich spannender, als das erste und sah auch mehr nach Fußball aus.Musste es aber auch sein, denn die eine der beiden Mannschaft (die aus Yaoundé) war wohl mal ziemlich berühmt. Die andere Mannschaft kam aus dem Norden Kameruns und hatte einen weißen Trainer. Das fiel auf, weil es nicht wirklich viele Weiße im Stadion gab. Ich habe (mich eingeschlossen) 6 gezählt... Nachteil beim zweiten Spiel: es gab keine Musik mehr. Das Verrückte bei diesem Spiel: es schien keinen wirklichen Favoriten zu geben. Egal, welche Mannschaft ein Tor geschossen hat, die Menschen haben gejubelt. Ein bißchen seltsam, wenn es ein so "großes" Spiel mit so bekannten Mannschaften gibt und es gibt keinen wirklichen Favoriten...
Am Ende des Spiels, beim Hinausgehen, stellte sich dann der Nachteil des Stadions heraus. Es gibt zwar mehrere Ausgänge direkt von den Zuschauertribünen. Direkt danach führen sie allerdings alle wieder zu einem Ausgang. Dies ist ein Gang, der, wenn du Pech hast, eine Ebene unter dir liegt. Dann musst du, so wie wir, 1,50m in die Tiefe hüpfen. Ein Junge, der vor uns diese 1,50 m bewältigen wollte, zeigte, wie man es besser nicht macht: er verlor das Gleichgewicht und landete (schmerzhaft) auf dem Rücken. Aber - wie ein richtiger Junge eben so ist - er stand auf und verzog (fast) keine Miene (nur so viel, dass man den Schmerz erahnen konnte, denn das Kerlchen hatte kein Gramm Speck auf den Rippen...). Ich hatte eine helfende Hand von Monsieur Jules (ja, ich hätte es auch ohne ihn geschafft - aber ich freue mich hier jedes Mal über eine hilfsbereite Geste eines Mitmenschen - so oft gibt es die hier nicht, also nehm ich sie in Anspruch :) ) und hinter uns purzelten und plumsten die Leute nur so herunter... Aber wir schafften es ohne Blessuren zum Auto. Was für ein toller Nachmittag :)
Euch einen wunderschönen Abend. Einen besonderen Gedanken an meine Familienmitglieder in Tübingen (heute einen ganz besonderen Gedanken an mein Väterchen!!), Emsdetten, Münster, Oslo, Heidelberg und natürlich auch bonne soirée à la famille Moissonnier à Ternand :)
à Nathalie: takk for komplimenten på Manu's Blog! Jeg er ikke så fornøyd med mine kunnskaper i fransk, men men...jeg lærer ;) Det er ikke sååååååååååå vanskelig fordi Manu og resten av den kamerunske verden snakker bare fransk med meg - og noen ganger, hvis jeg er heldig: engelsk. Og mannen din har jo en stor fordel: du snakker flytende norsk!!! Hvorfor skal han da lære fransk? ;) Men ikke gi opp, du vet jo: det ordner seg - i hvert fall :) Ha en fin kveld og hilsene til Oslo...
Et à Michel: merci pour le mail, je vais repondre - et je n'ai pas vu les differences dans les fotos de la chambre ;)
Bonne nuit à tous...
Vi savner deg :) Hilser fra Julia :)
AntwortenLöschenJeg savner dere ogsaa. Men jeg skal komme paa besök i august... en stor klem til dere :) haaper det gaar bra?
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