Gestern morgen haben wir, Yann, Agathe, Manu und ich uns nach einem kurzen Frühstück mit Beignets und Kaffee auf den Weg zum Berg Eloumden gemacht. Dieser liegt im Süd-Westen Yaoundés, eine gute halbe Stunde Autofahrt von uns entfernt. Er hat eine Höhe von 1159m und ist nicht ganz leicht im Auf- und Abstieg bedingt durch feinsandigen Untergrund.
Um auf den Berg hinaufklettern zu können, meldet man sich erst
beim Dorfchef an. Der war jedoch zur Messe, also haben wir uns
bei Monsieur Joseph angemeldet.

Und dann ging es auch schon los. Ein bisschen erinnerte es an die Mount-Cameroon-Tour. Es war unglaublich warm, obwohl erst 9Uhr. Ein bisschen tropische Hitze, zwischendurch etwas Schatten im Wald zum Luftholen. Und insgesamt ein ziemlich steiler Aufstieg. Zwischendurch trifft man auf einige Menschen, die Zuckerrohr schlagen.
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| Zuckerrohr |

Und nach etwas mehr als einer Stunde ist man auf dem Gipfel (oder sagt man am Gipfel?) angekommen. Agathe und Yann hatten die Tour bereits einmal gemacht und erreichten den Gipfel erstaunlich schnell. Mir hingegen ging kurz vor dem Ziel im wahrsten Sinne "die Puste aus". Doch dank Manu's ruhiger Art ließ sich meine aufkommende Panik wegen Luftnot recht schnell wieder besänftigen. Und ich konnte wieder durchatmen und rauf zum Gipfel. Dort haben wir ein kleines Päuschen im Schatten gemacht. Manu hat ein paar Pflanzenkeimlinge für unseren Garten gesammelt (die letzten vom Mount Cameroon sind leider eingegangen...). Eine andere Gruppe "les Blancs" kam den Berg hinauf, unter ihnen Florence, eine Arbeitskollegin von Manu und Yann. Ein kurzes Pläuschchen und wir machten uns an den Abstieg.
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| Blick vom Mont Eloumden nach Yaoundé |
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| Flora auf dem Mont Eloumden |
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| Manu mit seinen "Bäumen" und Pflanzen für unseren Garten :) |
Der erinnerte nun wirklich an Mount Cameroon. Bedingt durch den sandigen Untergrund gab es nur wenig Halt. Und wir mussten immer wieder Pause machen, um dem "aufsteigenden Gegenverkehr" Platz zu machen. Aber gegen 11.30 Uhr waren wir wieder unten im Dorf angelangt. Der Dorfchef war von der Messe zurück und begrüßte uns freudig (Yann und Agathe kannten ihn bereits von der ersten Tour und weil sie danach auf seiner Hochzeit eingeladen gewesen waren). Ein paar Bananen wurden verspeist, ein paar Kinder begutachteten uns neugierig und dann ging es verschwitzt und ausgepowert nach Hause.
Das war ein gelungener Start in den Sonntag. Euch allen einen guten Start in die kommende Woche, wie immer, passt auf euch auf!
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